minimare, Kalkhorst

alle in einem Boot!

Kalkhorst ist durch seine Lage im „Klützer Winkel“, unmittelbar am Ostseestrand und gut zu erreichen von den nahen Städten Lübeck, Travemünde, Wismar, Rostock, prädestiniert für die Weiterentwicklung des touristischen Angebotes, das sowohl Tagesausflügler wie auch Urlauber ansprechen und interessieren wird. Das geplante multifunktionale Gebäude „Minimare“ stellt in dieser Entwicklung den entscheidenden Akteur dar.

Durch sein diverses Angebot kann er zu einem wichtigen Impulsgeber für den Tourismus aber auch für die Entwicklung des Dorfzentrums werden. Das touristische Angebot sollte dabei nicht getrennt von den Belangen der Einwohner gedacht und entwickelt werden, sondern als ein integraler Bestandteil von beidem. Dabei ist es wichtig, dass sich sowohl das Programm, als auch die Architektur baukulturell an die Geschichte des Ortes anknüpft. Eine nachhaltige Entwicklung entsteht dann, wenn ein Projekt verstanden und angenommen wird. Dann entsteht Identität und Authentizität. Und damit auch ein Fundament für ein touristisches Alleinstellungsmerkmal.

Bei der Bewertung des Gutshauses fallen folgende Qualitäten ins Auge:

  • • Materialbezug zu umliegender Bebauung
  • • menschlicher Maßstab der Bauvolumen
  • • haptische Qualität der Materialien
  • • natürliche, ökologische Materialien
  • • handwerkliche Qualität der Bauausführung

Alle diese Parameter lassen sich in das neue Gebäude übertragen. Die Frage, wie funktionieren traditionelle Materialien und ihre Ausführung heute, kann bei der Entwicklung eines zeitgemäßen Gebäudes transformiert und neu justiert werden.

Bauherr: Gemeinde Kalkhorst
Projektart: Verhandlungsverfahren
Typologie: Museum, Ausstellungsbau
Ort: Kalkhorst
BGF: 1800m²
Architekten: Partner und Partner Architekten
Team: Silvia Grossinger