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X-SYS

X-SYS ein zirkuläres Möbelsystem

X-SYS ist ein modulares Möbelsystem für eine sich dynamisch verändernde Gesellschaft, das auch von Laien einfach umgebaut und im Rahmen von Sharing-Modellen in Partnerschaft mit dem Hersteller erweiterbar und rückführbar ist.
Dadurch werden die Möbelkomponten dauerhaft im stofflichen Kreislauf gehalten, Ressourcen gespart und CO2-Emissionen vermieden.
Das Konzept ist ein Beitrag zur Sharing-Economy, die ein wesentlicher Baustein der Circular-Economy ist.

Das Produkt besteht aus einem einzigen handelsüblichen Baustoff, Birke Möbelsperrholz. Durch einfache Steckverbindungen kann es ohne Werkzeug auf- und abgebaut werden. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Um- und Weiternutzung. Lagerung und Transport sind platzsparend und kompakt möglich. Die Flächen, Knoten- und Verbindungspunkte sind in einer CNC-Fertigung herstellbar und damit einfach skalierbar. Es ist eine dezentrale Produktion möglich, die Transportwege verkürzt und die Wertschöpfung dezentralisiert. Dadurch entsteht an jeder Stelle der Wertschöpfungskette ein Mehrwert.

Durch die ausschließlich gesteckten Verbindungen, ist ein einfacher Um- und Rückbau durch die Nutzer*innen möglich. Das Stapeln der einelnen Komponenten ermöglicht eine platzsparende Lagerung. Zudem lässt sich ein wirtschaftlicher Transport sicherstellen, was perspektivisch ein Sharing-/Miet-/Leasing-System ermöglicht. So kann das Möbelsystem zu einem Service werden, der es ermöglicht, die Ressource dauerhaft und effizient im stofflichen Kreislauf zu halten. In Bezug auf Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen, entstehen so bei jedem erneuten Material-Kreislauf Substitutionseffekte in Bezug auf Ressourcenbedarf und CO2-Emissionen.

Teilen statt besitzen: unsere Gesellschaft ist seit der industriellen Revolution stark von linearen Wirtschaftsmodellen geprägt. Wir konsumieren Produkte indem wir sie kaufen und damit besitzen. In der Regel werden diese nach deren Gebrauch entsorgt und folgen damit dem Prinzip "take >> make >> waste".

Den Produkten inkl. der darin enthaltenen Materialien wird wenig Wertschätzung entgegen gebracht. Das betrifft die Nuter*innen, aber auch die Hersteller, die weniger Interesse an Qualität und Langlebigkeit der Produkte haben, weil dies im Zweifel nicht bezahlt werden will.
Unser Produkt funktioniert auf zwei Ebenen im Sinne einer langlebigen, recykle- und erweiterbaren Systematik:

1. Das Podukt kann erworben werden und ist auch für ungeübte Nutzer*innen einfach und ohne Werkzeug montier- und umbaubar. Bei angepassten Nutzungsanforderungen können Einzelkomponenten nachbestellt werden und aus einem Tisch wird z.B. ein Sideboard. etc.


2. Produkt als Service: im Leasing/Sharing-Modell wäre eine komplette Rückgabe der Möbelkomponenten möglich, diese können beim Hersteller einfach aufgearbeitet und wieder in einen neuen Nutzungszyklus überführt werden.

Dieser Ansatz verändert das Nutzer*innen und Hersteller*innen Verhalten grundlegend:

Die Möbel werden genutzt anstatt besessen. Und Möbel verliehen anstatt verkauft. Zudem entstehen neue Partnerschaften zwischen Konsument*innen und Produzent*innen, was in einer WIN-WIN-Strategie für beide Seiten zu Mehrwerten führt.