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Transparenz und grünes Selbstverständnis

2022

Mit dem Holzhybridbau setzt die Volksbank Chemnitz ein Zeichen für ihr neues, grünes Selbstverständnis am Ortseingang der traditionsreichen Bergbaustadt Aue im Erzgebirge. Die ökologisch geplante Bankfiliale steht beispielhaft für die klimagerechte Architektur der Zukunft. Lokale Unternehmen wurden in Planung und Ausführung involviert, um die Region zu stärken und zu einem Wandel hin zu einer grünen Wirtschaft beizutragen.

In zwei separaten Baukörpern entsteht Raum für eine neue Bankfiliale und ein Notariat. Zwischen den Baukörpern ordnet eine neue barrierefreie Brücke die Wegeführung auf dem Hanggrundstück. Die Parkplätze des benachbarten Fußballstadions können durch das Aufständern der Gebäude erhalten bleiben.

Das Zentrum jedes Baukörpers bildet ein großzügiges Atrium. Es fungiert als Grüne Lunge und ermöglicht eine natürliche Belichtung und Belüftung. Auf eine ressourcenintensive maschinelle Klimatisierung der Gebäude kann damit verzichtet werden. Die Öffnung aller Aufenthaltsräume hin zum Atrium betont Transparenz und schafft eine klare räumliche Gliederung der Innenräume.

Das Tragwerk des Obergeschosses besteht größtenteils aus Holz. Die feuchteregulierenden Eigenschaften der sichtbar belassenen Holzoberflächen verbessern das Raumklima. Im Erdgeschoss wurden auf Wunsch der Bauherrschaft Stahlbetonwände eingesetzt.

Projektdaten

Auftraggebende
Volksbank Chemnitz
Brutto-Grundfläche
1850 m²
Art
Volksbankfiliale und Notariat
Brandschutz
Brandkontrolle Andreas Flock
Statik
ZRS Berlin
Innenarchitekt
Entenza GmbH und Trommler Werbung & Objekteinrichtung GmbH
Holzbau
Fa. Terhalle Holzbau GmbH
Energiekonzept
ee concept, Darmstadt
Landschaftsplanung
sLandArt, Chemnitz
Bauleitung
Peter Fritzsche, Fritzsche Bausanierung
Team
Ricarda Hartmann, Timo Voßhagen, Oskar Ellwanger, Andreas Wendt, Stefan Unger
Fertigstellung
geplant für 2025